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Mit der Bahn durchs Nagoldtal
Immer wieder hieß es, dass aus Rationalisierungsgründen die Nagoldtalbahn von Pforzheim über Calw nach Nagold (und von dort weiter nach Horb am Neckar) stillgelegt werden müsse. Doch allen Unkenrufe zum Trotz verkehrt die Bahn immer noch auf einer landschaftlich wunderschönen Route und als Gästezubringer zu etlichen besuchenswerten Dörfern und Städten.
Schon
lange vor der Inbetriebnahme am 1.Juni 1874 war eine Bahnlinie durch das Tal im
Nordschwarzwald ein Thema. Wobei zu
bemerken ist, dass Württembergs erste Eisenbahn 1845 von Cannstatt nach Untertürkheim
verkehrte.
Die Eröffnung
der Nagoldtalbahn bedeutete schon 1874 eine Erschließung der Gegend für den
Fremdenverkehr. Die Zeitungen gaben damals besonders dieser Hoffnung Ausdruck:
Der
Reiz der Neuheit schon wird für diesen Sommer (Anm. 1874) den Strom der Ausflügler
ins Nagoldtal lenken; aber auch landschaftliche Reize und eine Anzahl hübscher
Punkte und Wirtschaften locken zum Besuche an. Die Strecke durchs Nagoldtal kann
heute per Rad, zu Fuß, mit dem Auto oder eben mit der
Nagoldtalbahn angegangen werden. Sie ist sicherlich
eine
der interessantesten und schönsten Routen
im Nordschwarzwald. Eine fülle von kulturhistorisch bemerkenswerten Stationen säumt
die ca. 45 Kilometer lange Strecke von Pforzheim bis Altensteig.
Fährt
man entlang dem Fluss Nagold aufwärts, erreicht die Bahn und die Strasse
mit Bad Liebenzell ein erstes attraktives Ziel.
Das Heilbad Bad Liebenzell wird von
der Burg Liebenzell überragt in welchem sich heute ein gutes Restaurant sowie
das europäische Jugendforum befindet.
Nur
ein kurzes Stück weiter, erreicht man Hirsau. Ein ehemaliges Kulturzentrum
von europäischem Rang. Von diesem zeugen
das Kloster samt Schlossruine (Klosterführung) sowie die einstige
Klosterkirche St. Aurelius.
Calw,
die nur wenige Kilometer entfernte Kreisstadt ist der Geburtsort des
Schriftstellers Hermann Hesse (1877-1962). Viele Ecken in Calw erinnern an
Hesse dem heute von Calw die gebührende Anerkennung entegegengebracht wird.
Im
kleinen Ort Kentheim wurde
die Spinnerei inzwischen wegen permanenter Überflutungsgefahr durch den nahen
Fluss geschlossen. Wahlpolitisch ist Kentheim auf Grund seiner klaren
einzigartigen SPD-Mehrheit im Landkreis Calw bemerkenswert. Die einzige
Sehenswürdigkeit im Ort ist die Kirche St. Candidus, eine der ältesten
Kirchen in Süddeutschland.
Kurz
danach erreichen wir Station Teinach, den Bahnhof des
nur wenige Kilometer entfernten Heilbades Bad Teinach. Von hier aus
gibt es mehrere Möglichkeiten den Weg fortzusetzen.
Wenn
wir an der Nagold weiter flussaufwärts fahren, kommen wir nach Wildberg.
Dieser Ort ist weithin für seinen Schäferlauf bekannt.
Die Nagold macht nun einen Knick und
fließt nordwestlich weiter. Die Bahnlinie trennt sich nun vom Fluss
und führt nach Horb am Neckar.
Calw
Die große Kreisstadt (330 - 600 m ü.M.) des Kur- und Bäderkreises Calw, deren Altstadt sich im engen Nagoldtal befindet, zählt heute 24 000 Einwohner. Die Stadt, gegründet vom Grafen von Calw, wurde 1075 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1260 starb das Grafen- Geschlecht aus. 1604 wurde die Grafenburg abgebrochen und ein vorgesehener Schloss- Neubau nie zu Ende geführt. Die Stadt, zwischen den dichtbewaldeten Hängen im Tal der Nagold, war lange Zeit die bedeutendste Industrie- und Handelsstadt Württembergs mit internationalen Beziehungen. Schon 1590 besuchten Calwer Händler die Messen in Straßburg, Frankfurt und Basel.
Da das
enge Tal landwirtschaftlichen Betrieb nicht begünstigte, verlegte man sich auf
Handel und Handwerk. Calw war Zentrum der Tuchmacherei und Zeugweberei, von
Salzhandel und Holzhandel.
Die
Calwer Zeughandels- Compagnie brachte durch den Verkauf von Holz, Salz und vor
allem Tuch viel Geld herein. Aber leider blieb aus jener Zeit nur die
Nikolauskapelle auf der Nagoldbrücke erhalten. Diese wurde um 1400 zu Ehren des
heiligen Nikolaus, des Schutzpatrons der Flößer, gebaut. Die Fenster der
gotischen Kapelle zeigen die Wappen reicher Calwer Bürger.
Im Dreißigjährigen
Krieg zerstörten Bayern 1634 die Stadt, 1692 waren es die Franzosen. Bekannt
ist der Name der Stadt auch durch den 1833 gegründeten Calwer Verlagsverein und
durch den Schriftsteller Hermann Hesse. Alles andere aus jener Zeit ist
vernichtet. Im 17. Jahrhundert brannte Calw gleich zweimal nieder.
Doch hat man die Stadt dann sehr malerisch wieder aufgebaut - mit
Fachwerkhäusern aus dem ausgehenden 17. und dem 18. Jahrhundert, die an engen
Gassen stehen, mit zwei Marktbrunnen und dem Rathaus, das mit seinen Arkaden
1673 entstand. Der Dichter Hermann Hesse wurde 1877
hier geboren. Er schwärmte: "Die schönste Stadt von allen aber, die ich
kenne, ist Calw an der Nagold." Dafür hat man dem in Calw umstrittenen
Dichter, in sehr später Anerkennung, ein Museum eingerichtet.
Wahrzeichen
der Stadt ist die schon oben erwähnte Nikolausbrücke samt gotischer Kapelle.
Nur wenige Meter entfernt befindet sich der großzügig angelegte Marktplatz mit
den ihm umgebenden Fachwerkbauten und Rathaus (ab 1673).
Am
Markt steht auch das Geburtshaus des Schriftstellers Hermann Hesse. Vom Markt führen
etliche heimelige Gassen hinab in die Lederstraße und zum Fluss, an dessen
rechtem Ufer man in der Bischofsstraße weitere Fachwerkhäuser und repräsentative
Bürgerhäuser entdeckt. Dazu zählen das klassizistische Palais des
Handelsherrn Johann Martin Vischer, in dem sich heute die Stadtgeschichtliche
Sammlung befindet, und das Steinhaus, in dem Hermann Hesses Onkel Friedrich
Gundert lebte. Das 1787-91 nach Plänen des Herzoglichen Oberbaudirektors
Reinhard Fischer aus Stuttgart erbaute Vischer-Palais bietet mit "Blauem
Zimmer", "Damenzimmer" und "Landschaftszimmer" gute
Eindrücke früherer Wohnkultur.
Die
Stadt hält zur Orientierung des Besuchers eine Broschüre bereit. Mit Hilfe der
Broschüre "Stadtgeschichtlicher Weg" kann ein Stadtrundgang bleibende
Eindrücke vermitteln.
Altensteig
Im
oberen Nagoldtal befindet sich Altensteig dessen Stadtpanorama sich in steiler
Hanglage aufbaut. Die kleine Stadt ist mit ihren Fachwerkhäusern und winkligen
Gassen ungemein malerisch. Überragt von der Stadtkirche und dem Schloß ist
Altensteigs Stadtkulisse sicherlich eine der schönsten Stadtkulissen Württembergs. In vier Stockwerken des Alten Schlosses richtete die Stadt ein Museum ein - mit Sammlungen zur Geschichte und Volkskunde, Handel und Handwerk im Raum Altensteig. 1985 wurde im früheren Sitz der Vögte, der Pfalzgrafen von Tübingen, ein Heimatmuseum eingerichtet. Das benachbarte Neue Schloß (um 1610) beherbergt das Forstamt. Die Oberstadt Altensteigs ist fast mittelalterlich ursprünglich erhalten und genießt Denkmalschutz. Nachdem 1990 die Altstadtsanierung abgeschlossen wurde, ist dieser Teil ein gefragtes Wohngebiet und Anziehungspunkt vieler Besucher. Zur besseren Orientierung der Besucher hat das Verkehrsamt ein Faltblatt zur historischen Meile aufgelegt. Zu allen interessanten Stationen wie z.B. die Silbermühle, Rathaus, Hegelhaus und die Rokoko- Stadtkirche sind dort die wichtigsten Informationen aufgeführt. Von 1891 bis 1967 verkehrte die erste Schmalspurbahn Württembergs. Sie diente früher besonders für den Holztransport zwischen Nagold und Altensteig. Leider ist von den Gleisanlagen heute nichts mehr übrig, nachdem nach der Einstellung des Zugverkehrs auch die Gleisanlagen abgebaut wurden
Alpirsbach
und sein Kloster
Drei Grafen - Adalbert von Zollern,
Rutmann von Hausen und Alwig von Sulz - gründeten 1095 oberhalb des Ortes ein
Benediktinerkloster. Die Klosterkirche St. Benedikt ist eine stilreine
romanische Säulenbasilika mit sehr klarer Architektur. Das Westportal mit
Christus, der auf einem Regenbogen sitzt, gilt als Meisterwerk der
Steinmetzkunst. In den Altarnischen sehen Sie schöne alte Malereien aus
romanischer Zeit. In einer Nische steht eine Holzbank, eines der ältesten
deutschen Sitzmöbel. Sie erkennen sie an den gedrehten Rundhölzern, aus denen
sie gefertigt ist. Von den Klostergebäuden blieben der
romanische Kapitelsaal, darüber der im 15. Jahrhundert umgebaute Schlafraum der
Mönche, das Refektorium (aus dem späten 15. Jahrhundert) und der Kreuzgang
erhalten. (Das Refektorium wurde inzwischen zur katholischen Pfarrkirche
ausgebaut. Die Klosterkirche ist nun evangelische Pfarrkirche.) Kloster Alpirsbach hat nahezu
unversehrt die Jahrhunderte überdauert (die meisten anderen Klöster wurden
entweder zerstört oder in späteren Jahrhunderten umgebaut). Im spätgotischen
Kreuzgang mit seinem Rippengewölbe und den Maßwerkfenstern finden alljährlich
zwischen Juni und August die wegen der ausgezeichneten Akustik geschätzten
Kreuzgang Konzerte statt.
Die
angegliederte Galerie ist, bei
Ausstellungen, täglich, außer am Montag, geöffnet. Das Museum für
Stadtgeschichte zeigt die wechselvolle Geschichte von Alpirsbach. In der
Klosterkirche finden die bekannten Klosterkonzerte statt. Subiaco - das einzige
Kino im Kloster zeigt in der Regel anspruchsvolle Werke nach Art eines
Programmkinos.
Die
reizvolle Umgebung von Alpirsbach lädt zu Halbtages- und Tageswanderungen in
gemütlichen Ausflugslokalen ein.
Freizeitsportler
haben Gelegenheit, jeweils am zweiten Sonntag im September, am traditionellen
Wandertag teilzunehmen und beim Internationalen Schwarzwälder
Ultra-Rad-Marathon aktiv mitzumachen oder als Zuschauer dabei zu sein. Der
Radmarathon findet jedes Jahr am dritten Sonntag im September statt.
Hirsau und das Kloster
Besucherinnen und Besucher erleben heute in Hirsau den geschlossenen Bezirk des Klosters von St. Peter und Paul, dessen Riesenkirche allerdings von französischen Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1692 in Brand gesteckt wurde. Erhalten blieben ihre Umfassungsmauern und vor allem das Wahrzeichen des Ortes, der 37 Meter hohe sog. Eulenturm aus rotem Buntsandstein, den ein rätselhafter romanischer Fries schmückt. Als Ruine zurück blieb auch der gotische Kreuzgang, heute Schauplatz der Klosterspiele, während die Marienkapelle (1516), nun evangelische Ortskirche, die Zerstörungen überstand. Gottfried Ephraim Lessing hatte übrigens noch 1773 den Glasmalereien im zerstörten Kreuzgang eine Abhandlung gewidmet. Das Kloster St.Peter und Paul wurde 1556 im Zuge der Reformation in eine Evangelische Klosterschule umgewandelt, ehe im Dreißigjährigen Krieg noch einmal katholische Mönche in das Schwarzwaldtal zurückkehrten. Zuvor hatten Württembergs Herzöge im Klosterareal 1586-1592 ein prächtiges dreiflügeliges Renaissance-Schloss errichten lassen, das heute z.B. in Form des Ostflügels als romantische Ruine zu sehen ist. Dort stand bis 1988 jene "Ulme zu Hirsau", der Ludwig Uhland einst ein populäres Gedicht widmete. Grund für den Schlossbau waren die Jagdmöglichkeiten in der Umgebung und die nahen Bäder Bad Liebenzell, Bad Teinach und Bad Wildbad. Nachdem die Franzosen unter General
Mélac am 20.September 1692 Kirche, Klosterschule und Schloss geplündert und in
Brand gesteckt hatten, blieben viele brandgeschwärzte Mauern zurück,
allerdings nach wie vor hoch aufragend. Bilder zeigen, dass z.B. die einstige
Klosterbasilika selbst als Ruine noch den Monumentalbau verriet. Die
Einheimischen allerdings benutzten das Areal nun als Steinbruch: So wurde 1803
einem Unternehmen die Eröffnung eines Steinbruches mit der Begründung
untersagt, dass noch genug Steine in St.Peter und Paul bzw. vom Schloss
vorhanden seien. Erst ein Dekret des württembergischen Königs Friedrich machte
1808 dem Raubbau ein Ende ("das von den schönen Ruinen des Klosters Hirsau
nichts abgebrochen und geändert werden sollte"). Heute steht das gesamte
Areal selbstverständlich unter Denkmalschutz. Die politische Gemeinde Hirsau entstand erst 1830 und wurde 1975 nach Calw eingemeindet. Hirsau ist heute Luftkurort mit den entsprechenden Kureinrichtungen, Kurpark, Kurhaus etc. Der historischen Bedeutung Hirsau gerecht wird das 1991 eröffnete Klostermuseum.
Bad Teinach
Das
traditionsreiche Heilbad Bad Teinach, gleichzeitig auch Luftkurort, liegt im
Teinachtal, einem idyllischen Seitental der Nagold.
Der Bahnhof, Station Teinach, ist etwa drei Kilometer vom Ort entfernt im
Nagoldtal.
1770
reiste der Herzog Carl Eugen aus Stuttgart mit einem 326köpfigen Gefolge an
u.a. frequentierte man im abgelegenen Schwarzwaldtal ein Opernhaus (!)
und die offene Reitbahn.
Besuchenswert
ist die Dreifaltigkeitskirche wegen der dort aufgestellten weltweit einmaligen
Kabbalistischen Lehrtafel von 1673, "ein höchst merkwürdiges Gemälde mit
Flügeltüren", das von der württembergischen Prinzessin Antonia gestiftet
wurde und eigenartige Bilder sowie hebräische Schriftzeichen offenbart. Kabbala
- hebräisch: Überlieferung - ist eine jüdische Lehre, die unter anderem
hinter Zahlen und Buchstaben den verborgenen Sinn der Welt sucht. Ende des
13.Jh. erschien das Hauptwerk der Kabbala, für deren neue Blütezeit im
16./17.Jh. auch die Bad Teinacher Lehrtafel steht.
Bei der
Kirche steht der "entwendete" spätgotische Dreischalen-Brunnen aus
dem Kreuzgang von Kloster Hirsau, der 1714 auf Befehl des Herzogs nach Teinach
geschafft wurde.
Aus Bad
Teinach kommt die "Teinacher Hirschquelle", ein gern getrunkenes, weit
verbreitetes Mineralwasser. Wanderziel im Teinachtal sind die strohgedeckten Schwarzwaldhäuser und nicht weit entfernt liegen auch Zavelstein mit seiner Burgruine und via Liebelsberg das ehemalige Bergwerksstädtchen Neubulach.
Neubulach
Der Luftkurort Neubulach mit Heilstollenbetrieb liegt auf einer sonnenreichen Hochebene (600-650 m) zwischen dem Nagold- und Teinachtal. Das gemässigte Reizklima ist besonders gesundheitsfördernd und heilwirksam bei Erkrankungen von Herz, Kreislauf und Atemwegen. Das Silberbergwerk bietet die Möglichkeit zur Durchführung von Asthmakuren. Der gesamte Ort ist mit dem historischen Stadtkern, dem Silberbergwerk Hella-Glück und dem Schwarzwälder Mineralienmuseum ein beliebtes Ausflugsziel.
Kloster Maulbronn
Die fast 850 Jahre alte ehemalige Zisterzienserabtei Maulbronn, gilt als die am Besten und vollständigsten erhaltene und damit eindrucksvollste Klosteranlage des Mittelalters nördlich der Alpen. Dies wurde von der UNESCO durch die Ausweisung des Klosters als Weltkulturerbe gewürdigt. In der Abgeschiedenheit des Salzachtals haben im Jahre 1147 zwölf Mönche
aus dem Elsaß mit dem Bau des Klosters begonnen und die Anlage nach den
Bauregeln und Merkmalen der in Burgund bereits bestehenden Zisterzienseranlagen
errichtet. 390 Jahre haben die Mönche in Maulbronn gelebt, gebaut, gebetet und
gearbeitet und dadurch die gesamte Kulturlandschaft in der dem
Zisterzienser-Orden typischen Weise geprägt. Baugeschichtlich vereint die ehemalige Abtei verschiedene Stilphasen: von der strengen, eher gedrungenen romanischen Bauweise bis hin zur lichten, in die Höhe strebenden gotischen Form. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die um 1220 entstandene Kirchenvorhalle - das Paradies. Auch die 1178 geweihte dreischiffige, romanische Pfeilerbasilika weist seit dem 15. Jahrhundert spätgotische Einwölbungen auf. Durch die Geschlossenheit und Vollständigkeit der Gesamtanlage ist Maulbronn zum Inbegriff des mittelalterlichen Klosters geworden, das ein unverfälschtes Bild des klaustralen Lebens vermittelt. Ein Besuch des Klosters lohnt sich. Am Besten dann, wenn gerade das Klosterfest stattfindet.
Zur Zisterzienser-Abtei Maulbronn schrieb E. Paulus 1882: "An der südwestlichen Seite des Stromberges, dieses in der Lücke
zwischen Schwarzwald und Odenwald sich bis zu tausend Fuß über der Umgegend
erhebenden Höhenzuges, mit seinen vielen reich bewaldeten Kuppen und schmalen,
von der Welt abgeschiedenen, aber sommerlich warmen Thälern -- liegt in dem
gegen Abend, d.h. gegen die Rheinebene, sich öffnenden Salzachthale, ganz
hineingezwängt in das enge Wein- und Waldthal, das Kloster Maulbronn, dessen
ernste Steinbauten noch von tiefem Graben und hoher mit Thürmen besetzter Mauer
umschlossen werden."
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