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Die Region um Neuenbürg

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bulletNeuenbürg
bulletSonstige Infos zum Schwarzwald

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Waldrennach

Waldrennach, ein Stadtteil von Neuenbürg ist ein Waldhufendorf und liegt 552-581 m ü. NN am Ende der Enz-Nagoldplatte.  Das Dorf ist umgeben von Wiesen und Wäldern. Die Höhenlage bietet an guten Tagen eine Fernsicht vom  Rheintal und bis zu den Pfälzer Bergen. Bester Aussichtspunkt ist der Wasserturm, ein Wahrzeichen Waldrennachs. Waldrennach
Waldrennach entstand zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert unter dem Namen ‚Waldrohne’ im Neuenbürger Waldgang. Erstmalige urkundliche Nennung stammt aus dem Jahre 1404 mit dem Namen Wald-Rinnach. 1567 kommt Waldrennach zum Kirchenspiel Neuenbürg und am 1. Januar 1975 durch das Gemeidereformgesetz  zu Neuenbürg. Waldrennach
Waldrennach Postkarte Auf dem linken Bild, Waldrennach um 1920, auf dem rechten Bild ist zu sehen wie es heute ca. 80 Jahre später im Jahre 2000 bei uns aussieht.

Auf der Gemarkung Waldrennach fand man bei archäologischen Ausgrabungen im Schnaizteich keltische Rennöfen aus dem 5 Jahrhundert v.Chr.

Waldrennach Roessle
Waldrennach Rathaus

Waldrennach hatte 1998 ca. 800 Einwohner. In der Ortsmitte befinden sich das alte Schulhaus (erbaut 1845, heute Rathaus), das 1910 erbaute Zwei-Klassen-Schulhaus (heute Kindergarten). Ferner die Fels-Christus-Kirche (erbaut 1954 mit Erweiterungbau 1977), sowie Wohngebäude aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert.

Seit 1955 ist Waldrennach "Staatlich anerkannter Erholungsort

Waldrennach Wasserturm Die Erholungsgebiete  um die Badeorte Wildbad, Herrenalb und  Liebenzell, sowie den Höhenkurorten Schömberg und Dobel mit dem reizvollen Eyachtal gelegen schließen direkt an Neuenbürg und somit an Waldrennach an.  Waldrennach Schulhaus
Die Stadt Neuenbürg mit den Teilorten, bietet seinen Besuchern ein umfangreiches Freizeit- und Urlaubsangebot. Markierte Wander- und gepflegte Spazierweg für jedes Alter gehören ebenso dazu wie Minigolfplatz, Kinderspielplätze und Rastplätze mit Feuerstellen. Auch der Tennisfreunde kommt nicht zu kurz, genau so wenig wie der Schwimmer im herrlich gelegenen beheizten Freibad mit großer Liegewiese. Interessierte können den "Königlichen Eisenbergbau", die "Frischglück-Grube", besichtigen, um die alte Bergbaukunst zu bewundern.

Waldrennach ist ein idealer Ausgangspunkt zur  Eroberung des  nördlichen Schwarzwaldes.  Burgruinen, Schlösser, Klöster und Museen in der näheren und weiteren Umgebung warten auf Ihren Besuch. 

Für Tagesausflüge sind lohnende Ziele der Mittlere und Südliche Schwarzwald mit weiten Hochflächen und tiefen Tälern, oder Baden-Baden - die Weltbekannte Kurstadt , Straßburg - die "heimliche Hauptstadt Europas", Karlsruhe - die Metropole Mittelbadens oder Stuttgart - die Landeshauptstadt Baden-Württembergs.

     

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Neuenbürg

Das malerische Städtchen Neuenbürg, Neuenbürg Bahnhofmit seinen gepflegten Fachwerkhäusern, liegt am Nordrand des Schwarzwaldes. Die Enz hat hier einen wunderschönen Umlaufberg, den 402 Meter hohen Schlossberg geschaffen. Auf diesem platziert überragt das Neue Schloss und die Ruine des Alten Schlosses die Stadt.

Das Stadtgebiet ist das Zentrum eines großen Reviers von Eisenerzgängen, in dem bis 1868 Bergbau betrieben wurde. Es war damals mit der weitbekannten Sensenfabrik „Haueisen und Sohn“ und dem riesigen Rotenbach-Sägewerk ein Mittelpunkt der alten Arbeitswelt. Aber als würdiges Oberamtsstädtchen war Neuenbürg auch der lokale Verwaltungsmittelpunkt !

Älteste Bodenfunde deuten auf eine erste Besiedlung des Neuenbürger Schlossbergs bereits um 2000 v. Chr. hin. Im Zuge der Besiedelung des Nordschwarzwalds (11./12. Jahrhundert) wurde die "Neue Burg" (Novum Castrum) erbaut. Mit dem Bau der Burg entstand im Tal, im Bereich des heutigen Stadtgebiets eine Siedlung, die im Jahr 1219 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Der Ort wurde im Jahr 1274 mit Mauern umgeben und zur Stadt erhoben. Durch kaiserliches Privileg erhielt die Stadt das Recht auf 2 Jahrmärkte und einen Wochenmarkt. 1320 kam die Stadt in württembergischen Besitz und wurde um 1420 zu einer württembergischen Obervogtei erhoben. Durch den Sitz der Obervogtei, durch Aufblühen von Handel und Gewerbe und durch die Lage zu Baden war das Amt Neuenbürg zugleich Zollgrenzbezirk. Das Alte Schloss,  eigentlich eine Burg,  war  Herzog Christoph zu bescheiden. Er baute sich 1553 das Neue Schloss. In dem ist heute das Forstamt untergebracht. Im Moment wird das Schloss generalsaniert und ausgebaut, so dass u.a. ein Reginalmuseum und auch ein Restaurantbetrieb untergebracht werden können.

Aus der Obervogtei Neuenbürg  hat sich Anfang des 19. Jahrhunderts das spätere Oberamt entwickelt. Die Stadt war von diesem Zeitpunkt an bis 1938 Verwaltungsmittelpunkt im nördlichen württembergischen Teil des Schwarzwalds. In Neuenbürg war der Sitz der Behörden und die weiterführenden Schulen, zudem ging von Neuenbürg die ärztliche Versorgung des Umlandes aus. Zum Oberamt Neuenbürg gehörten 35 Gemeinden, von der Fläche her, war es ein mittelgroßer Oberamtsbezirk im Königreich Württemberg. Nach der Auflösung der Oberämter im Jahr 1938 kam der gesamte Bereich zum Landkreis Calw.

In der St.- Georgs- Kirche (auf halber Höhe des Schlossberges) befindet sich ein sehr schöner Freskenzyklus aus der Mitte des 14. Jahrhunderts mit Darstellungen der Jugend Christi, der Marienkrönung und des Todes der Maria.

Der Wald, der Schloss und Burgruine umgibt, ist prächtig. Neben vielen alten und großen einheimischen Bäumen wachsen auch exotische Pflanzen, die hier angesiedelt wurden. Es gibt zahlreiche Spazierwege.

Südöstlich von Neuenbürg, an der Straße nach Waldrennach, liegt das Besuchsbergwerk Frischglück - eine alte Eisenerz-Grube. Seit Jahren ein Besuchermagnet besonderer Art. 

Vieles ist vergangen, das malerische Städtchen ist geblieben. Mit dem Schlossberg, seinem Flussbogen, den Uferwegen, den Treppchen und Steigen, Gärtchen und Halden ist es von jedem Standpunkt aus ein erfreulicher Anblick, eine Augenweide ringsum. Ein lohnendes Wanderziel allemal !

Seit 1973 ist die Stadt Neuenbürg dem Enzkreis zugeordnet. Die heutige Stadt Neuenbürg mit den drei Stadtteilen Arnbach, Dennach und Waldrennach entstand mit der Gemeindereform zum 1. Januar 1975.

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Sonstige Infos zum Schwarzwald

Bücher zum Schwarzwald:

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Der Nordschwarzwald, Von der Wildnis zur...  Geschichte der Sensenfabrik Neuenbürg.  
        
Nordschwarzwald. Natur entdecken und... Der Enzkreis, Bd.8

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